Angelika Berking

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

 

 

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Grundlagen der Anwaltsvergütung

Die Höhe der anwaltlichen Vergütung ergibt sich aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Dieses enthält die allgemeinen gebührenrechtlichen Vorschriften und das Vergütungsverzeichnis mit den einzelnen Gebührentatbeständen. Im zivil-, verwaltungs- und sozialrechtlichen Bereich berechnen sich die Gebühren nach dem Gegenstandswert. Statt der Abrechnung der gesetzlichen Gebühren besteht die Möglichkeit von Vergütungsvereinbarungen.Es sind die Regelungen der §§ 49b BRAO und 3a ff. RVG zu beachten. In gerichtlichen Verfahren können die gesetzlichen Gebühren nicht durch Vereinbarungen unterschritten werden. Die jeweils angemessene Gebühr innerhalb der vorgegebenen Gebührenrahmen ist im Einzelfall unter Berücksichtigung aller Umstände, vor allem des Umfangs und der Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit, der Bedeutung der Angelegenheit sowie der Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Auftraggebers, nach billigem Ermessen zu bestimmen (§ 14 Abs. 1 RVG). Zusätzlich kann ein besonderes Haftungsrisiko des Rechtsanwalts bei der Bemessung herangezogen werden.

Die Kosten einer Erstberatung bei einem Rechtsanwalt mit dem Ziel einer ersten rechtlichen Einschätzung sind in Deutschland gesetzlich geregelt, nämlich durch eine besondere Erstberatungsgebühr im RVG. Eine kostenlose Erstberatung gibt es nach dem Gesetz nicht. Ein Ratsuchender kann nach Meinung der Gerichte auch nicht erwarten, dass ein Rechtsanwalt, der von der Beratung und Vertretung von Mandanten lebt, kostenlos berät. Eine Beratung ist eine typische anwaltliche Leistung und kostet, wenn sie gut sein soll, auch entsprechend viel Zeit. Sonst drohen leichtfertige Klagen, die verloren gehen oder Fehler bei der Vertretung, die viel teurer werden als die Kosten einer Beratung.

Die Gebühr für ein erstes Beratungsespräch ist auf maximal 190,00 € zzgl. MWSt beschränkt, § 34 Abs. 1, S. 3 RVG.

Wer sich die Gebühr für eine Erstberatung nicht leisten kann, dem gewährt der Staat Beratungshilfe.

Ich nehme mir übrigens immer eine Stunde Zeit für die Erstberatung.

Falls Sie mich nach der Erstberatung damit beauftragen, die Angelegenheit weiter zu verfolgen, werden die Kosten der Erstberatung auf die dann entstehenden Gebühren angerechnet soweit keine andere Vereinbarung getroffen wird.

Weitergehende Informationen zum Gebührenrecht finden Sie auf der Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer.